Mittwoch, 1. Juni 2016

Gefaltete Bücher - eine neue Leidenschaft

Zu diesem neuen Hobby bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. 
"Frau Asaviel, Sie machen nun eine Kreativ- und Upcycling-AG mit den Kindern", lautete die Arbeitsanweisung an mich in meiner Schule. Uff, da kam ich dann doch erstmal ins Stocken. Ich? Kreativ und Upcycling. Na gut, schauen wir mal, was das Internet hergibt. 

Schnell war die Möglichkeit gefunden Deko-Objekte aus alten Büchern herzustellen. Was man braucht?
Ein altes Buch. Es sollte, gut erhalten sein und möglichst 350 Seiten aufwärts beinhalten. Außerdem eignen sich gebundene Bücher (neudeutsch: Hardcover) besser, da diese Bücher besser stehen. Hilfreich sind die Vorlagen, die man auf www.orime.de bekommt. Sie sind teils konstenlos, teils kostenpflichtig. Auf dieser Seite einfach ein bisschen stöbern. Das meiste wird sehr gut erklärt.
Und dann kann es auch schon losgehen. 

Das einfachste, was man falten kann, ist ein Herz:

gefaltetes Buch - Buchkunst

Wenn die Seiten sehr alt sind, sind sie auch sehr brüchig. Also lieber für den Anfang darauf achten. Sind die Seiten etwas dicker, kommt das Objekt schöner zum Vorschein. 
Nach dem Falten am besten 24 Stunden unter etwas Schwerem (zum Beispiel einen Haufen weiterer Bücher) pressen. 

Aktuell habe ich das Gefühl, dieser Kunst ist kaum eine Grenze gesetzt. Dem ist nicht so, aber ich habe auch hier noch 1000 Ideen, was man machen kann. Mehr Bilder und Einblicke folgen in Kürze.

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